MASTER THE MOMENT.
TAKUMI in der Definition von von Nahoko Kojima.
„Das Wesen von Takumi besteht darin, ein tiefes Verständnis für die Nuancen einer bestimmten Kunstform zu erlangen. Es bedeutet, sich ganz
zu konzentrieren, unzählige Stunden an einer einzigen Sache zu arbeiten – und dabei nicht aufzugeben. Es erfordert, den Geist zu leeren und sich auf eine Weise zu fokussieren, die in der Lernphase kaum möglich ist.“
(Nahoko Kojima ist eine japanische zeitgenössische Künstlerin, die sich auf Papierschnitte spezialisiert hat. In ihrem Spezialgebiet, der Paper Cut Sculpture, gehört sie weltweit zu den bekanntesten Künstlerinnen und wurde mehrfach ausgezeichnet.)
TAKUMI PLATTENSPIELER
TechTalk13 am 23.01.26:
Ein Abend ganz im Zeichen der Schallplatte
Am 23. Januar 2026 laden die lite-Redaktion und der Drei-H-Vertrieb zum TechTalk13 nach Erkrath ein. Ein Event, das sich voll und ganz
der Faszination Vinyl widmet.
Ab 18.00 Uhr treffen sich hier Musikliebhaber, Technikinteressierte und alle, die ihre analoge Anlage optimieren oder einfach mehr über die
Welt der Schallplatte erfahren möchten.
Ein besonderes Highlight des Abends ist der Workshop mit Rik Stoet, dem Gründer der Marke Takumi. Dabei werden Einblicke in die Philosophie gewährt, die zeigen, wie hochwertige analoge Audiokomponenten entstehen, und erklären, worauf es bei der Feinabstimmung einer Vinylkette wirklich ankommt.
Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings wird um eine Anmeldung per Email gebeten an: info@lite-magazin.de oder info@3-h.de.
Besucher dürfen sich auf eine entspannte Atmosphäre, nette Gespräche, Getränke, Snacks und einen spannenden Workshop freuen.
Alle Infos hier.
HANDWERK UND LEIDENSCHAFT
Wer sich für einen Takumi entscheidet, entscheidet sich für Perfektion. Man erwirbt ein Produkt, das aus echter Handwerkskunst und leidenschaftlicher Hingabe entstanden ist – und genießt Musik auf einem eleganten Gerät mit einem klanglich außergewöhnlichen Charakter.
Vinyl erlebt ein Comeback – und mit ihm eine Vielzahl neuer Plattenspieler. Immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Aber wie viele davon vermitteln tatsächlich das warme, emotionale Hörerlebnis, das Sie suchen? Technisch und optisch will man schließlich nur das Beste.
Genau das bietet der Takumi Plattenspieler – ein Plattenspieler, der mit deutlich teureren Modellen problemlos mithalten kann. Worauf warten Sie noch?
Newtons Bewegungsgesetze
Trägheitsgesetz:
Ein Körper bleibt in Ruhe oder in gleichförmiger Bewegung, solange keine äußere Kraft auf ihn wirkt.
Grundgesetz der Dynamik:
Die resultierende Kraft F auf einen Körper ist gleich der Masse m multipliziert mit der Beschleunigung a: F = m.a
Wechselwirkungsprinzip:
Übt ein Körper eine Kraft auf einen anderen Körper aus, so wirkt gleichzeitig eine gleich große, aber entgegengesetzt gerichtete Kraft zurück.
ES IST WIEDER NEWTON.
Schallplattenwiedergabe auf einem Plattenspieler ist ein physikalisches Wunder. Alles dreht sich um Vibrationen. Natürlich sind es in erster Linie die Schwing-
ungen der Tonrillen, die wir hören möchten – schließlich geht es um Musik! Aber auch die verschiedenen Teile eines Plattenspielers erzeugen Vibrationen, und dieses Phänomen muss bei der Konstruktion genau berücksichtigt werden.
Wussten Sie zum Beispiel, dass sich Vibrationswellen durch das Gehäuse, den Tonarm und andere Wege bis zum Tonabnehmer und der Nadel ausbreiten können? Und die Nadel selbst? Auch sie erzeugt Kräfte, die auf die Plattenrille wirken – Kräfte, die kontrolliert werden müssen.
Gemäß dem dritten Gesetz von Newton entstehen dabei Gegenschwingungen in der Schallplatte, sobald die Nadel die Rille abtastet. Wenn ein Plattenspieler nicht darauf abgestimmt ist, diese Kräfte richtig zu beherrschen, können feinste musika-
lische Details verloren gehen oder verfälscht wiedergegeben werden.
Deshalb analysieren wir jede Kraft und jeden möglichen Weg, den eine Schwing-
ung nehmen kann. Nur wenn Materialien gezielt ausgewählt und auf die richtige Weise miteinander verbunden werden, entsteht eine klanglich ausgewogene Wiedergabe.
RUHE ZWISCHEN DEN TÖNEN —
KONTROLLE DER PLATTENSCHWINGUNG.
Es liegt nahe zu denken, dass die Nadel einfach der Rille folgt und daraus Klang entsteht. Doch in Wirklichkeit geschieht viel mehr. Während die Nadel der Rille folgt, übt sie gleichzeitig eine Rückwirkung auf das Vinyl aus — und diese Kraft kann die Schallplatte selbst zum Schwingen bringen.
Diese Mikroschwingungen verschwinden nicht sofort. Sie können noch einen Moment nach dem Abtasten fortbestehen. Bei der nächsten Note nimmt die Nadel unter Umständen einen Teil dieser Restschwingungen wieder auf. Das führt zwar nicht zu offensichtlichen Verzerr-
ungen, kann aber feine Details verwischen, Impulse abschwächen oder Nuancen im Klang verdecken.
Unsere Lösung dafür ist die direkte Kopplung: Die Schallplatte liegt direkt auf dem Acryl-
plattenteller — ohne Filzmatte dazwischen. Acryl hat ähnliche Resonanzeigenschaften wie Vinyl und hilft dabei, diese Mikrovibrationen schnell aufzunehmen und in die Masse des Tellers abzuleiten, anstatt sie zurück zur Nadel zu reflektieren.
WARUM KEINE PLATTENTELLER-MATTE?
Die meisten Plattentellerauflagen schaffen eine physikalische Trennung zwischen Platte und Teller und ermöglichen es dem Vinyl, eigenständig zu schwingen. Das kann subtile Reso-
nanzen verstärken, den Klang verfärben, Impulse abschwächen und Details verdecken.
Beim Takumi liegt die Platte direkt auf dem Acryl-Teller auf. Da Acryl ähnliche Resonanz-
eigenschaften wie Vinyl hat, werden Mikroschwingungen rasch aufgenommen, statt zur Nadel zurückzukehren. Dadurch wird die Masse des Tellers effektiv zur Masse der Platte hinzugefügt, wodurch eine einzige, gedämpfte Einheit entsteht. Diese Kombination wird wiederum vom Subteller und der Spindel durch gezielte Gummientkopplung isoliert.
Das Ergebnis ist höhere Stabilität, geringeres Rauschen und eine klarere, fokussierte musikalische Wiedergabe – mit mehr Ruhe und feineren Details.
SPEEDPOD
Die Geschwindigkeit des Plattentellers steuern Sie mit dem SpeedPod, einer kleinen externen Steuereinheit. Sie ermöglicht das einfache Umschalten zwischen 33,33 und 45 U/min und erlaubt feinste Justierungen in 0,01-U/min-Schritten – ideal für ältere Schallplatten oder das präzise Abstimmen nach Gehör.
Der SpeedPod wurde so gestaltet, dass er sich nahtlos in das Design des Takumi einfügt –
er passt genau unter das Chassis und hält Ihr Setup aufgeräumt und elegant.
GESCHICHTE –
ÜBER RIK STOET
Schon als Kind war ich von Audiotechnik umgeben. Mein Großvater war weithin bekannt für seine Transformatorenfabrik – insbesondere für hochwertige Audio-Übertrager und Röhren-
verstärker.
An Sonntagen nahm er mich oft mit in seine Werkstatt, zeigte mir, woran er arbeitete, und führte mich in die Grundlagen der Elektronik ein. Ich war noch zu jung, um alles zu verstehen – aber die Faszination blieb.
Später entschied ich mich für ein Studium der Elektrotechnik und gründete 1993 mein eigenes Unternehmen: Rik Stoet Audio. Die ersten Produkte waren Röhrenverstärker unter den Marken-
namen Heart und StoetKit.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus ein breites Sortiment. Unsere Röhrenverstärker und CD-Player mit Röhrentechnik fanden in vielen niederländischen Haushalten ihren Platz. Sogar in den USA waren unsere modifizierten Marantz “tubed-by-Heart” CD-Player erhältlich.
Vor etwa zehn Jahren wandte ich mich einer neuen Herausforderung zu und entwarf meinen ersten Plattenspieler: den Takumi.
Das erste Takumi-Modell verwendete noch einige Fremdkomponenten. Das Design war einfach, aber durchdacht – schlicht im Aufbau, aber klanglich überzeugend. Die limitierte Serie von hundert Stück war in den Niederlanden schnell ausverkauft.
Der Erfolg bestärkte mich, weiterzumachen. Dieses Mal war das Ziel klar: einen Plattenspieler zu entwickeln, der nicht nur besser klingt, sondern auch optisch überzeugt – und trotzdem erschwinglich bleibt.
Diese Entscheidung markierte den eigentlichen Beginn der Takumi-Reise. Ab diesem Moment wurde der Plattenspieler zu meiner Leidenschaft.

